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Mittwoch, 07. November 2012

Für eine deutschlandweite Legalisierung der Prostitution
Von lucidlisa, 17:16

Hallo! Mein Name ist Lisa, ich bin 44 Jahre alt und ich bin schon über 10 Jahre im Sexbusiness tätig. Die meisten Menschen werden nun herabschauend schauen und sagen, ich würde nichts Besseres wollen oder können, doch das ist nicht so. Ich habe mich damals fest für meine Arbeit entschieden, mir gefällt sie und ich übe sie mit dem größten Vergnügen aus, weil ich andere befriedige, selbst befriedigt werde und dazu noch verdiene. Außerdem kann ich mir meine Zeit selbst einteilen und selbst entscheiden, wie viel ich verdiene. Gezwungen werde ich von niemandem und ich bin auch niemandem Rechenschaft schuldig. Für mich die beste Sache auf der ganzen Welt, wäre da nur nicht die verklemmte Gesetzeslage. Mein Problem auf welches ich bei meiner Arbeit stoße Ich übe meine Arbeit von zuhause aus. Meine Kundschaft verabredet sich mit mir im Internet und kommt mich dann besuchen. Meine Nachbarn wissen, was ich mache und das ist auch kein Wunder, weil ich nicht selten Besuch von unbekannten Männern habe. Ich muss auch ehrlich gestehen, dass die Männer, die kommen, nicht laut sind und auch die Nachbarn nicht belästigen. Es sind halt ganz normale Menschen, die auf der Suche nach körperlicher Befriedigung sind. Trotzdem sind meine Nachbarn dermaßen intolerant, dass sie mir regelmäßig die Polizei vorbeischicken und dann habe ich den Salat mit den Strafen. Die Moral von der Geschichte Da es bei ständigen Anzeigen nicht nur bei Strafen bleibt, sondern ich auch irgendwann ins Gefängnis komme, ist eine klare Tatsache. Aus diesem Grund bin ich gezwungen Hausbesuche zu machen, die auf keinen Fall so sicher sind wie die Hausbesuche, die ich bekomme. Man kann in den Hinterhalt gelockt oder auch entführt werden. Ein Risiko, was ich eingehen muss, wenn ich meine Arbeit auf die Weise auch weiterhin ausüben möchte. Eine Legalisierung der Prostitution und insbesondere ein Umdenken der Menschen wäre genau das Richtige. Warum es so viele Vorurteile gibt Die Prostitution ist das älteste Gewerbe auf der Welt und trotzdem bleiben die meisten Vorurteile standhaft. Dabei wissen die meisten Menschen nicht, dass es auch durchaus Frauen (und Männer) gibt, die diese Arbeit freiwillig ausführen, Spaß dran haben und keinesfalls gezwungen werden. Der Verkehr läuft dabei immer geschützt ab, so dass zumindest in meinem Fall nicht die Gefahr besteht, dass sich Geschlechtskrankheiten verbreiten. Viel eher verbreiten sich Geschlechtskrankheiten bei One-Night-Stands mit Bekanntschaften aus der Diskothek. Doch so weit denken die Menschen nicht. Was eine bundesweite Legalisierung der Prostitution bringen würde Die Legalisierung der Prostitution auf bundesweiter Ebene würde viele Vorteile bringen. So hätten meine Nachbarn, die ich in keinster Weise belästige, nicht die Möglichkeit mich mit dem Staatsapparat zu unterdrücken und ich könnte meiner Arbeit legal nachgehen ohne mich dumm und dämlich zahlen zu müssen. Letztendlich hätte der Staat auch was von der Legalisierung, nämlich Steuern, die ihm durch die zahlreiche Schwarzarbeit massig entgehen. Gerne wäre ich bereit meine Arbeit offiziell und mit allen dazugehörigen Verpflichtungen auszuüben. Bleibt nur noch die Hoffnung, dass eines Tages die Prostitution ein richtiger Beruf wird.

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